2015/01/23

geschrieben von Caro


Kaum habe ich gestern philosophiert, wie es wäre, mit meiner neuen Kamera Schnee zu fotografieren - zack - liegen am kommenden Morgen 5cm Neuschnee.
Da ging's nach dem Mittag wieder spazieren. :)










2015/01/21

geschrieben von Caro


Huh, wie spät ist es? ... Schon halb Neun! Mein Wecker hat doch eigentlich schon geklingelt. Eddy ist auch schon auf Arbeit. Nichts mitbekommen, na toll. Was steht heute so an? Ach ja, meinen Fotospaziergang habe ich mir gestern noch auf die Fahne geschrieben. So wie es vorgestern auch schon war und dann habe ich doch die weiße Friedensfahne geschwenkt und nichts ging ab. Lust hab' ich ja keine...
Ne komm' jetzt, hoch mit dir! Was hat der nette Kameraverkäufer gesagt: 'Egal wie viel Hintergrundwissen Sie haben, Sie müssen jetzt erst einmal fotografieren, fotografieren, fotografieren.'
Okay, dann kann ich gleich noch die Briefe zur Post bringen, was ich schon letzte Woche vor hatte. Und lass jetzt bloß den Fernseher aus! Nicht wieder mit der Couch verwachsen!
Nicht mit der Couch verwachsen; dann darf ich erst nachher frühstücken. Jut, dann wird's jetzt schnell 'nen Cappuccino.

Schlürf, schlürf. Kameratasche auf ihren vollständigen Inhalt überprüft, Briefe eingetütet und schnell die Hand aus dem Fenster halten um die Außentemperatur zu checken.

Na super, klirrend draußen. Trotzdem: Auf geht's!


Kaum laufe ich die zwei Minuten zur Poststelle, bin ich mir selbst dankbar, den Poppes hoch bekommen zu haben. Die Kälte steigt sofort in meine nicht geschützten Ohren. Kneife in den Fingern macht sich auch bald bemerkbar.

Eine knappe Stunde später bin ich mit einem zufriedenen Gesicht und einer vollen Speicherkarte im Gepäck wieder auf dem Nachhauseweg. Unsere Wohnung kommt mir unwillkürlich hitzig vor und ich öffne direkt nach meiner Ankunft die Fenster. Nachdem ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht habe und einen neuen Post verfasse, trinke ich den letzten Schluck meines bereits kalten Cappuccinos. Der schmeckt mir heute sogar besser als sonst.









2015/01/04

Ahoi Matrosen!
Eeeendlich ist es soweit: Wir besitzen eine neue Kamera Canon EOS 100D!

Wir sind regelrecht im Kamerafieber... Zumindest Caro :D
Heute gibt's ein paar Probeschnappschüsse, aber in Zukunft könnt ihr euch auf viiiel mehr Fotografie auf unserem Blog freuen. Auch ältere Beiträge überarbeiten wir und fügen Fotos ein; darüber werden wir euch dann auch informieren :)

Wir wünschen euch ein frohes Jahr 2015 und haltet die Matrosenhosen oben! ;)
Eure Caro, euer Eddy 


Dit neue Stück, die Canon EOS 100D :)

Der süße Eddy und endlich kein Verwackeln mehr bei wenig Licht.

Nahaufnahme und Hintergrundunschärfe sind uns beim Fotografieren in Zukunft sehr wichtig.

Noch weniger Licht und trotzdem noch realistische Farben (nicht zu gelb).

Seit Weihnachten kennen wir ein tolles Würfelspiel: Zehntausend.
Mögt ihr wissen, wie man das spielt? Einfach in die Kommentare schreiben. :)

Übrigens essen wir seit einigen Wochen gesünder. Heute gibt's zum Abendbrot diesen Tabouleh-Salat und frisch belegte Haferflockenbrötchen. Yummy!

In die manuellen Einstellungen müssen wir uns definitiv noch einlesen, um besondere Effekte zu erzielen. Das Kerzenlicht gefällt uns jedoch auch sehr in der Automatik-Einstellung. :)

Das wohl interessanteste Bild dieses Posts: warme Farbe im Mittelpunkt, kalte Farben als Rahmen.

2014/12/30

geschrieben von Caro

 
Ja, ich.
Ja, die Caro, die sich sonst immer schick macht und auf's Äußere achtet.

Das passiert zum Glück ziemlich selten, aber es gibt hin und wieder diese Zeit...
Ich schminke mich nicht jeden Tag und manchmal gerate ich in einen Strudel ("Schmink' ich mich heut' nicht, schmink' ich mich morgen"), der gern mal eine ganze Woche anhält. Soweit nichts Schlimmes, aber wenn man dann nicht die beste Laune hat und auch dein Spiegelbild dir jedes Mal ins Ohr zu flüstern scheint: "Du siehst so geschafft aus wie du dich fühlst", trägt das nicht gerade zum Wohlbefinden bei. Dazu sieht man über die Woche verteilt die neusten Profilbilder von hübschen Freundinnen, die Kommentare, die Likes. Und mit der Laune geht es weiter bergab.

Aber warum ist das so? Warum vergleicht man sich so dermaßen?

Selbst wenn die Nicht-Schmink-Phase überstanden ist, kann ich es manchmal überhaupt nicht ab, irgendwelche Fotos von mir zu machen. Sei es auf Schnappschüssen, wenn ich mit Freunden unterwegs bin oder alleine: Geht garnicht. Ich kann mich dann einfach nicht auf Bildern betrachten.
Entscheide ich mich dann doch einmal, solch' ein Foto zu posten, gefällt es mir nicht immer besonders. Aber man sollte auch öfter etwas Nicht-Perfektionistisches posten, denke ich mir und lade es hoch.
Wenn ich mir aber dieses Bild ein halbes Jahr später anschauen würde, denke ich mir: "Ey, was hattest du damals eigentlich an dem Bild auszusetzen?" Ganz verzerrte Wahrnehmung, wenn man "keinen Bock auf Nichts" hat.

Vor einiger Zeit habe ich Fotos von mir gefunden, auf denen ich ungefähr 15 Kilo mehr gewogen habe und damals fand ich mich eher "unförmig" (nicht dick!!!). Dies lag aber 1.) an meiner eigenen Unzufriedenheit und 2.) an zu engen Klamotten. Trägt man halt normalerweise Größe 44, dann sollte man sich auch nicht in eine 38 zwängen, so sehr man sich das auch wünscht. Guckt doch eh keiner auf euren Nacken, zieht am Kleiderbändchen und sagt: "Zeig ma, wat du für ne Größe trägst!"
Im meinem jetzigen Gemütszustand (mit einigen Jahren Abstand zu vorher) finde ich mich auf diesen Fotos nicht einmal unförmig. Ich sehe dort einfach nur traurig aus. Traurig wahrscheinlich deshalb, weil ich viel zu sehr darauf bedacht war, eine "normale" Kleidergröße zu tragen und zu sehr darauf achtete, für andere hübsch zu sein.
Es geht sicherlich vielen Menschen so, wie es mir damals erging.

Natürlich ist das einfach gesagt, aber: Scheißt doch mal drauf!
Das sage natürlich ich; Diejenige, die sowieso Kleidergröße 36 trägt und genau in das Schema passt, wovor sie warnt. Ich meine jedoch die psychische Einstellung zu dem Thema und nicht allein das Äußerliche, worauf meist reduziert wird.
Meine jetzige Körperstatur halte ich ebenfalls seit mehreren Jahren, habe keine Diät oder sonstige Essverhalten, an die ich mich halte und bin nur eins - das Wichtigste! - zufrieden mit mir!

Seitdem ich aufgehört habe, mir wegen diesen beschissenen Oberflächlichkeiten keinen Kopf mehr zu zerbrechen, kam alles von ganz allein. Natürlich hat mein Eddy auch einen sehr großen Teil zu meiner Selbstliebe beigetragen, denn er zeigt mir, dass ich nicht sexy bin, nur weil ich mich schminke oder aufbitche. (Ich weiß, nicht jeder von euch hat einen Partner oder Freunde, die einem so viel Selbstvertrauen zusprechen, aber ihr solltet definitiv nach solchen empathischen Menschen in eurem Leben suchen!)
Und ich kann mit sehr großer Zufriedenheit sagen, dass ich alles an meinem Körper liebe und nichts ändern würde. Auch nicht die vergangenen Gedanken.

Und trotzdem schafft es ein einfacher Grund wieder einmal, mich in die erneute Nicht-Schmink-Phase zu katapultieren: dunkles Wetter und eine nicht sitzen wollende Frisur. Tja, Haare wachsen lassen wollen hat halt so einige Nachteile und wenn man eben kein Winter-Mensch ist, heißt es nur: Augen zu und durch, wird bessa! :)
Dafür genieße ich gleich ein ausgiebiges Bad und freue mich auf's alljährlich unspektakuläre Neujahr! Alles Gute für euch! :)

Natürlich gibt es immer Leute, die sagen: "Ja, sie hat ja sowieso nichts am Körper, was man kritisieren könnte, die soll mal nicht rumheulen." Ich scheiße so dermaßen darauf; dieses Bewerten meiner Person und den ganzen Piss. Denn das, was diese Menschen tun - bewerten - ist etwas, das ihnen einer anderen Person gegenüber garnicht zusteht.

Zitat der Woche: 
"Stop comparing yourself to people 
who have spend 3 hours in hair and makeup
 and been photoshopped to death."
Ariana Grande

2014/12/28


Ahoi ihr Weihnachtswichtel... ehm, Matrosen!
Wir hoffen, ihr habt die Weihnachtszeit gut überstanden? Der ganze Geschenkeeinkaufs-, Essenvorbereitungs- und Vorfreudenstress. Sich bei unzähligen Leuten melden, mit denen man sonst den Rest des Jahres nichts zu tun hatte, nur um oberflächliche Glückwünsche zu überbringen? Warum tut man sich das eigentlich jedes Jahr an? Davon kann man Fan sein oder auch nicht... Von nichts kommt nichts und man will es auch ein wenig schön haben zum Ende des Jahres oder zumindest doch so tun.

Uns hat jedoch schon immer interessiert: Wie ist es, wenn man sich diesem ganzen Hype um Weihnachten, den ganzen Glückwunschnachrichten über die sozialen Medien entzieht und überhaupt das Handy für eine gewisse Zeit verbannt
Dem sind wir auf den Grund gegangen.

Das sagt Caro:
Es ist garnicht so schlimm. Nein, es ist sogar schön! Ich habe das erste Mal, seitdem ich ein Smartphone besitze, das Gefühl, dass ich entschleunige. Von den "Geschichten der Anderen". Ist ja nicht so, dass ich selbst kein Leben habe, aber man wird doch immer wieder durch kurze Nachrichten der Freunde in deren Leben hereingezogen. Das ist nichts Schlimmes und sogar schön, wenn die Freunde so ein Vertrauen zu einem haben. Aber irgendwann ist der eigene Kopf einfach "überfüllt" von diesen Sachen über Beziehungen, Umzüge, Berufe und so weiter und so fort.
Ich bin sehr entspannt, da mein ausgeschaltetes Handy nicht nach mir "ruft". Ich gehöre zwar nicht zu den Smartphonesuchtis, die alle 3 Sekunden heraufschauen. Jedoch ist man immer wieder verführt, doch zu lunschen und zu schauen, was so ab geht, sobald es anfängt zu piepen. Man will ja up to date sein. Man will Bescheid wissen. Schon blöd mit diesem Voyerismus, der uns alle etwas angeht ;)
Obwohl ich zwar am Laptop sitze und diesen Post schreibe und auch nebenbei meine sozialen Netzwerke checke, habe ich kaum den Drang, dies zu tun. Beim Handy ist das irgendwie anders. Es piept und man will sofort nachschauen. Es hat ja schließlich gerufen... Ob ich meinen Laptop nun anschmeiße oder nicht, entscheide ich selbst.
Über die entspannenden Tage, die ich mit Eddy verbringen kann, habe ich mich schon sehr gefreut. Dass dieser Urlaub jedoch so entspannend ist, hätte ich mir nicht träumen lassen... :D Wir wollten heute ein wenig auf unsere Existenz anstoßen (Weshalb konsumiert man sonst Alkohol?!). Nach 2 kleinsten Gläschen hieß es vom Platz des Herres neben mir nur noch "ZzzzZZzZZzzzzZzZ" und es ist 20 Uhr. Na jut, dann nutze ich die Zeit allein und - ein Glück - endlich wieder eine kreative Schreibphase!
Die Auszeit vom Handy kann eine Wohltat sein, aber nicht für jeden!

Das sagt Eddy:
Nach harten 12 Monaten, die mich psychisch und physisch bis über meine Grenzen belastet haben, ist es mehr als nur verdient, dass ich mir für einige Tage eine Auszeit gönne. Bedauernd finde ich, dass ich in den letzten paar Monaten so fest in meiner Arbeit eingespannt war, dass ich mich kaum bei meinen liebsten Freunden melden konnte. Und ich lege meine Hand ins Feuer, dass meine Gedanken stets bei ihnen waren und ich mich jederzeit gefragt habe, wie es den liebsten Freunden und Weggefährten geht. Nun, da die Zeit jetzt gegeben ist um zu entspannen und einen klaren Gedanken zu greifen, wollte ich hiermit meinen engsten Freunden und jahrelangen Weggefährten sagen, wie sehr ich sie gern habe und auch wenn ich mich kaum bei ihnen melden kann, sie doch stets immer einen Platz in meinem Herzen haben.
[Anmerkung von Caro: Merkst du, dass du heute mal garkeine Probleme hast, frei zu sprechen für einen Post?] Ja, weil ich entspannt bin. :)
Da ich weiß, wie sehr ich entspannen kann und wie tiefenentspannt ich jetzt bin (mehr Schlaf als Wachsein), sehe ich es nicht als notwendig an zum Handy zu greifen. Seitdem ich weiß, dass ich frei habe, habe ich meinen Akku bis zum letzten Prozent ausgelastet und seitdem mein Handy aus ist, weder aufgeladen noch eingeschaltet. Ruhige Zeit heißt bei mir auch ruhige Zeit. Zur Zeit habe ich nicht einmal den Drang, etwas zu posten. Aber ich will auch nicht verschweigen, dass ich mich weiterhin dafür interessiere, was meine Freunde gerade so unternehmen und wie es ihnen geht.
Viel wichtiger ist mir nämlich, meinen eigenen Akku aufzuladen.

Sind wir Weihnachtsgegner bis in Mark und Bein? Nein, wir wollen uns einfach nicht vom Stress überrennen lassen. Dann haben wir halt keinen Weihnachtsbaum oder Lichterketten an den Fenstern, über deren klebrige Spuckrückstände man sich noch 3 Monate später aufregt, weil man die so schlecht wegkriegt.
Geschenkt haben wir uns auch nur etwas, da wir für den jeweils Anderen auch ein wirklich individuelles und brauchbares (!) Geschenk gefunden haben. Ihr werdet bald heraus finden, worum es sich dabei handelt. :)

Ruscht gut in 2015 rin!
Eure Caro, euer Eddy 
 
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